Heim Nachricht FBI schaltet große Nintendo-Switch-Piraterie-Plattform ab.

FBI schaltet große Nintendo-Switch-Piraterie-Plattform ab.

Autor : Alexander Aktualisieren : Jan 22,2026

FBI Seizes Major Nintendo Switch Piracy Site NSW2U

In einer deutlichen Verschärfung des Kampfes gegen Softwarepiraterie hat das FBI die Website NSW2U.com geschlossen, eine berüchtigte Plattform, die zuvor illegale Kopien von Nintendo-Switch-Spielen vertrieb. Besucher finden nun nur noch eine Beschlagnahmebenachrichtigung des FBI, wo einst die Raubkopien angeboten wurden.

Domain-Beschlagnahme markiert jüngsten Sieg gegen Piraterie

Die nun nicht mehr existierende Seite zeigt einen offiziellen Hinweis, der die behördliche Beschlagnahme bestätigt: "Diese Domain wurde vom Federal Bureau of Investigation aufgrund eines Haftbefehls, der vom United States District Court for the Northern District of Georgia gemäß 18 U.S.C. 2323 erlassen wurde, beschlagnahmt." Die Mitteilung weist auf internationale Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fiskalischen Informations- und Ermittlungsdienst (FIOD) hin, was nahelegt, dass die Operation niederländische Verbindungen hatte.

Diese Durchsetzungsmaßnahme folgt auf frühere Sperrungen von NSW2U in Europa, nachdem die Seite im Mai 2024 auf eine EU-Schwarze Liste gesetzt worden war. Europäische Behörden hatten den Zugang bereits in mehreren Ländern eingeschränkt, bevor die Seite vollständig abgeschaltet wurde.

Nintendos aggressive Anti-Piraterie-Kampagne geht weiter

Die Abschaltung stellt Nintendos jüngsten Sieg in seinem laufenden Kampf gegen Spielpiraterie dar. Das Unternehmen war kürzlich in den Schlagzeilen, weil es neue Switch-2-Konsolen dauerhaft deaktiviert ("zu einem Ziegelstein gemacht") hat, die versuchten, Flashcart-Pirateriegeräte zu nutzen. Diese umstrittene Taktik hat jedoch Kritik hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Gebrauchtkäufer auf sich gezogen und eine rechtliche Herausforderung durch brasilianische Regulierungsbehörden ausgelöst.

Nintendo hat in der Vergangenheit konsequent strenge Strafen gegen Pirateriebetriebe durchgesetzt und erhebliche Geldstrafen und sogar Gefängnisstrafen für Täter erwirkt. Das Unternehmen betont, dass Piraterie sowohl Spieleentwickler als auch legale Verbraucher schädigt.

IGN hat sich an Nintendo gewandt, um weitere Einzelheiten zur Untersuchung und möglichen rechtlichen Schritten gegen die Website-Betreiber zu erfragen. Dieser Fall unterstreicht die zunehmende globale Koordination zwischen Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen digitale Piraterieoperationen.